April, April!

April kann einfach alles: Sonnenbrille am Vormittag, Regenschirm am Nachmittag – und dazwischen dieses Gefühl, dass die Welt endlich wieder lauter wird. Mehr Termine, mehr Einladungen, mehr Input. Der Kalender füllt sich und unser Kopf leider manchmal gleich mit. Und plötzlich sind wir mitten in einer Frage, die uns alle betrifft, ohne dass wir sie groß aussprechen: Wie entscheiden wir uns eigentlich, wenn alles gleichzeitig ruft

Diese Ausgabe ist eine kleine Einladung weniger nebenbei zu leben. Nicht alles stetig zu zerdenken – aber manches bewusster zu wählen. Und zwischendurch dürfen da auch Räume sein, in denen wir nichts entscheiden müssen, außer vielleicht: bleiben oder noch ein bisschen länger bleiben. In diesem Sinn: Hinein ins Frühlingsabenteuer!

Die Redaktion

April kann einfach alles: Sonnenbrille am Vormittag, Regenschirm am Nachmittag – und dazwischen dieses Gefühl, dass die Welt endlich wieder lauter wird. Mehr Termine, mehr Einladungen, mehr Input. Der Kalender füllt sich und unser Kopf leider manchmal gleich mit. Und plötzlich sind wir mitten in einer Frage, die uns alle betrifft, ohne dass wir sie groß aussprechen: Wie entscheiden wir uns eigentlich, wenn alles gleichzeitig ruft?

Genau da setzt die neue KOMPASS-Ausgabe an: Beim Moment vor dem »Klick«, vor dem »Ja«, vor dem »Nehm ich mit«. Immerhin treffen wir jeden Tag unzählige kleine Entscheidungen, die meisten wohl scheinbar aus dem Bauch heraus. Doch dieses Bauchgefühl ist selten Zufall: Es wird gefüttert von Gewohnheiten, von Stimmung, von dem, was wir kurz vorher gesehen haben – und von dem, was wir lieber nicht zu Ende denken. Redakteurin Vivien Schramm hat recherchiert, welche Muster dahinterstecken und wie wir wieder mehr Einfluss auf unsere eigenen Automatismen bekommen. Mehr dazu in: Der Moment vor dem »Klick« – Wie treffen wir Entscheidungen?

Gleichzeitig ist da eine zweite Kraft, die an vielen unserer Entscheidungen zerrt: eine sogenannte moralische Dimension. Heute kann ja fast alles zu einer Gewissensfrage werden – vom Einkauf bis zur Reiseplanung. Das ist an sich ein gutes Zeichen: Wir sind wacher geworden.

Aber Wachheit kann kippen. Wenn »richtig« zu einem Daueranspruch wird, entsteht Erschöpfung. Moral fatigue heißt dieses Phänomen – und es fühlt sich genauso an: nicht wie Gleichgültigkeit, sondern wie Überforderung. Wir sprechen darüber, wie wir Verantwortung leben, ohne uns selbst dabei zu verlieren in: »Wenn Moral müde macht«

Und weil der April manchmal auch nach Abstand schmeckt, nach Tapetenwechsel, nach »mal raus«, nehmen wir euch mit an Orte, an denen wir nicht nur unterkommen, sondern ankommen. Hotels, die Architektur und Gastlichkeit so verbinden, dass sie das Reisen selbst verändern: durch Licht, Materialien, Atmosphäre, durch ein Design, das nicht nur schön ist, sondern Sinn macht. Der Prix Versailles führt uns nicht nur in die schönsten Hotels der Welt, er zeigt auch wie sehr gute Gestaltung ein Gefühl tragen kann und wie lange ein Aufenthalt nachklingt, wenn ein Ort wirklich stimmt.
Urlaub mit Stil, nennen wir das!

Wie ihr sehen könnt, ist diese Ausgabe auch mal wieder eine kleine Einladung weniger nebenbei zu leben. Nicht alles stetig zu zerdenken – aber manches bewusster zu wählen. Und zwischendurch dürfen da auch Räume sein, in denen wir nichts entscheiden müssen, außer vielleicht: bleiben oder noch ein bisschen länger bleiben. In diesem Sinn: Hinein ins Frühlingsabenteuer!

Die Redaktion

Themen

Der Moment vor dem »Klick«

Wie treffen wir Entscheidungen?

Ob beim Scrollen durch den Newsfeed oder beim Griff ins Supermarktregal – Wir treffen täglich zahlreiche Mikroentscheidungen: klicken, kaufen, antworten – oder nicht. Unsere Auswahl erscheint so beiläufig, intuitiv und spontan, dass wir nicht wirklich darüber nachdenken, wie wir zu diesen Entscheidungen kommen. Oft folgen sie Mustern, die sich unserer bewussten Kontrolle entziehen.

Foto Leeloo the First // pexels.com

Kein Bock Club

Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben

Sexuelle Lust wird oft automatisch mit Nähe, einer
gelungenen Beziehung und persönlichem Glück gleichgesetzt. Doch was bedeutet es, wenn dieses Verlangen fehlt? Wenn wir keinen Sex wollen, obwohl »eigentlich alles passt«? Wenn ein »Ich fühl mich heute nicht danach« nur eine Ausrede für etwas ist, das wir selbst kaum in Worte fassen können?

Foto Toa Heftiba // unsplash.com

K-Pop erobert die Welt

Wie koreanischer Pop zum globalen Phänomen wurde

Ein Animationsfilm über Dämonenjägerinnen bricht Streaming-Rekorde, der dazugehörige Song schreibt Grammy-Geschichte und die Band BTS kündigen eine Welttournee an, die umgehend ausverkauft ist: K-Pop ist auch im Jahr 2026 ein globales Pop-Phänomen, an dem niemand vorbeikommt.

Foto Universal Music

Das Deutschland Backbuch

Die zauberhafte Welt der deutschen Backkunst

Die ganze Vielfalt deutscher Backkunst: Über 80 Klassiker von Brot und Brötchen, Kuchen und Torten bis hin zu Plätzchen und Waffeln – modern interpretiert und einfach zuzubereiten.

Foto © Maja Smend

Fantastischen Vier

Wir waren unsere eigene Therapiegruppe

Sie haben schon auf Deutsch gerappt, als Sido, Apache 207 und Haftbefehl noch am Rockzipfel ihrer Mütter hingen. Die Rede ist von den Fantastischen Vier aus Stuttgart. Sie waren die erste Rap-Formation, die mit »deutschem Sprechgesang«, wie sie ihre Musik selbst nennen, bundesweit Schlagzeilen machte. Sie wurden von der Gesellschaft für deutsche Sprache mit dem Medienpreis für Sprachkultur ausgezeichnet und verkauften bis heute über acht Millionen Tonträger. Jetzt haben die Fantas ihre Abschiedstournee angekündet.

Foto Mumpi Künster

Bye-Bye, Deutschland!

Eine Familie geht auf Langzeitreise

Weltreise mit Kindern klingt nach Freiheit, Palmen und Dauergrinsen. Die Realität ist komplexer – und genau deshalb so erzählenswert. Warum diese Familie ihren gewohnten Alltag hinter sich ließ und was sie auf Reisen über sich selbst und das Leben gelernt hat.

Foto Grow.family.life

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