Der Mai macht alles grüner!

Der Mai ist da! Und er lockt uns nach draußen: auf Balkone, in Straßencafés, in Parks, auf die ersten kleinen Auszeiten zwischen Alltag und Aufbruch. Alles wirkt plötzlich heller, grüner, offener, beweglicher. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir in dieser Jahreszeit besonders deutlich spüren, was uns guttut, was uns trägt und was wir ruhig einmal hinterfragen dürfen.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz dieser Ausgabe: Wir wollen keinen großen Wahrheiten verkünden, sondern Lust machen aufs Weiterdenken. Auf gute Gespräche und neugierige Blicke, auf ein bisschen mehr Bewusstsein für das, was zwischen uns Menschen entsteht, egal ob analog, digital, gewählt oder gewachsen.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen Mai voller Leichtigkeit und inspirierender Momente und viel Freude beim Lesen.

Die Redaktion

Der Mai ist da! Und er lockt uns nach draußen: auf Balkone, in Straßencafés, in Parks, auf die ersten kleinen Auszeiten zwischen Alltag und Aufbruch. Alles wirkt plötzlich heller, grüner, offener, beweglicher. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir in dieser Jahreszeit besonders deutlich spüren, was uns guttut, was uns trägt und was wir ruhig einmal hinterfragen dürfen.

Genau dort setzen wir mit der aktuellen KOMPASS-Ausgabe an. Wir schauen auf die wachsende Sehnsucht nach Orientierung in einer Zeit, in der für fast jede Lebenslage gleich ein Coaching bereitsteht. Und so fragt Redakteurin Vivien Schramm einerseits, was digitale Nähe mit unseren Beziehungen macht, wann sie verbindet und wann sie uns eher voneinander entfernt.

Und andererseits, inwieweit uns da ein Coaching weiterhelfen kann? Immerhin – »Coaching ist allgegenwärtig: Ob Ernährung, mentale Gesundheit, Fitness oder Dating – für jede Lebensfrage gibt es die scheinbar passende Begleitung. Der Markt boomt, getrieben von der Sehnsucht nach Selbstoptimierung und Orientierung. Doch brauchen wir wirklich für alles einen Coach?« Doch wie seriös sind die Angebote?

Auch Redakteurin Dr.Sandy Alami hat Inspirierendes zu berichten, sie führt uns diesmal in eine Kunstwelt, in der flüsternde, leuchtende Berge etwas über unsere Faszination für Technologie und Künstliche Intelligenz erzählen. Seid gespannt auf: »The Whispering Mountains – Zeitgenössische Orakel«

Darüber hinaus richten wir unseren Blick diesmal auf neue Formen des Zusammenlebens, auf Wahlfamilien, Freundschaften und Gemeinschaften, die vielleicht längst tragfähiger sind als manche alten Ideale. Mehr dazu in: »Wie Familie, nur besser – Wie sich neue Formen des Zusammenlebens gestalten lassen«.

Was all diese Themen verbindet? Für uns eine sehr gegenwärtige Frage: Wie wollen wir leben? Wem vertrauen wir? Was gibt uns Halt und was davon ist wirklich unseres, nicht bloß übernommen, mitgescrollt oder schön verpackt? Der Mai ist für solche Fragen ein guter Monat. Nicht nur, weil er nach Neuanfang aussieht, sondern weil er uns daran erinnert, dass Entwicklung nicht immer laut sein muss. Manchmal beginnt sie mit einem ehrlichen Gespräch. Mit einer neuen Perspektive. Oder mit dem Mut, Gewohntes nicht sofort für alternativlos zu halten.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz dieser Ausgabe: Wir wollen keinen großen Wahrheiten verkünden, sondern Lust machen aufs Weiterdenken. Auf gute Gespräche und neugierige Blicke, auf ein bisschen mehr Bewusstsein für das, was zwischen uns Menschen entsteht, egal ob analog, digital, gewählt oder gewachsen.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen Mai voller Leichtigkeit und inspirierender Momente und viel Freude beim Lesen.

Die Redaktion

 

Themen

Coaching als »Lebensstil«

Coaching ist allgegenwärtig.

Ob Ernährung, mentale Gesundheit, Fitness oder Dating – für jede Lebensfrage gibt es die scheinbar passende Begleitung. Der Markt boomt, getrieben von der Sehnsucht nach Selbstoptimierung und Orientierung. Doch brauchen wir wirklich für alles einen Coach? Und wie seriös sind die Angebote?

Foto cottonbro // pexels.com

Wie Familie nur besser

Neue Formen des Zusammenlebens gestalten

Die klassische Familie mit Vater, Mutter und Kind gilt noch immer als gesellschaftliches Ideal. Doch nicht für alle, die darin leben, ist sie Erfüllung pur. Aber auch jene, die sich familiären Zusammenhalt sehnlichst wünschen, aber nicht haben können, birgt die Gesellschaftsnorm Schmerz. In »Wie Familie, nur besser« zeigt die Soziologin Andrea Newerla, warum es Zeit ist, vertraute Bilder von Liebe, Fürsorge und Verbindlichkeit um neue Vorstellungen zu erweitern.

Foto Helena Lopes // unsplash.com

Mark Forster im Interview

Mit Popsongs auf Sinnsuche

Sie gehörte zu ihm wie ein Markenzeichen: Die schwarze Kappe von Mark Forster. Jetzt aber hat der Sänger und Ehemann von Lena Meyer-Landrut die Kult-Kopfbedeckung abgenommen und zeigt erstmals seinen angegrauten Schopf. Aber keine Angst, der 43-jährige Sänger und Songschreiber weiß noch, wie die TikTok-Jugend tickt.

Foto © Tom Blanc

Zeitgenössische Orakel

The Whispering Mountains

Die interaktive Kunstinstallation »The Whispering Mountains« (Engl. für »Flüsternde Berge«) des ENESS Studios verbindet Künstliche Intelligenz (KI), Licht und Orakel-Ästhetik: Leuchtende Hügel »erwachen« bei Vorbeigehenden und flüstern reflexive Botschaften. Die Arbeit hinterfragt digitale Kultur, KI-Autorschaft und die Zukunft von Literatur, Spiritualität und öffentlichem Raum.

Foto © Julian Apse

Gedenken neu Denken

Warum sich die Erinnerungskultur verändern muss

Erinnerungskultur geht in Deutschland oft mit Ritualen einher: Große Worte und feste Gedenktage an bekannten Orten gehören dazu. Doch wer genauer hinschaut, erkennt auch: Neben dem, was erzählt wird, tun sich auch große Lücken auf. KOMPASS hat mit Susanne Siegert über ihr Buch »Gedenken neu denken« gesprochen, mit dem sie erklärt: Sich mit der eigenen, privaten Geschichte auseinanderzusetzen, eröffnet ganz neue Perspektiven.

Foto. Jean-Carlo Emer

Virtuelle Verbindungen

Wie digitale Kommunikation unsere Beziehungen prägt

Digitale Kommunikation hat die Pflege von Freundschaften und romantischen Beziehungen grundlegend verändert. Die ständige Erreichbarkeit durch Messaging Apps und Social Media lässt uns am Leben unserer Lieben teilhaben. Doch sie kann auch zu Stress und überhöhten Erwartungen führen. Wie beeinflusst das Internet unser soziales Miteinander?

Foto Kampus // pexels.com

© 2026 kompass stadtmagazin

KOMPASS stadtmagazin
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