Der Sommer hat eine besondere Art, die Dinge sichtbar zu machen. Er legt Licht auf Straßencafés, Badeseen, offene Fenster, nackte Arme, kurze Hosen, volle Kalender und manchmal auch auf all das, was wir sonst lieber ein bisschen im Schatten lassen. Auf Körper. Auf Geld. Auf innere Stimmen. Auf Fragen, die nicht immer bequem sind, aber wichtig.
Diese Ausgabe will nicht beschweren, es will öffnen: für Gedanken, für Perspektiven, für Gespräche – und all die kleinen Sommermomente dazwischen: ein Eis in der Hand, ein Vogel auf dem Dach, ein Lied im Ohr, ein guter Satz, der hängen bleibt.
Kommt gut durch diesen Sommer, ihr Lieben! Mit Sonne auf der Haut, Milde im Blick und dem schönen Gefühl, dass Veränderung manchmal nicht laut beginnen muss. Manchmal reicht es, wenn wir einander ein bisschen genauer sehen.
Die Redaktion
Der Sommer hat eine besondere Art, die Dinge sichtbar zu machen. Er legt Licht auf Straßencafés, Badeseen, offene Fenster, nackte Arme, kurze Hosen, volle Kalender und manchmal auch auf all das, was wir sonst lieber ein bisschen im Schatten lassen. Auf Körper. Auf Geld. Auf innere Stimmen. Auf Fragen, die nicht immer bequem sind, aber wichtig.
Unser Sommerheft trägt deshalb ein Titelthema, das auf den ersten Blick schwer wirken kann: »Selbst schuld? Volkskrankheit Adipositas«. Und doch geht es darin nicht um Schuld, sondern um einen anderen Blick. Um Würde. Um Medizin. Um Menschen, die viel zu oft beurteilt werden, bevor ihnen zugehört wird. Adipositas ist mehr als Gewicht – und vielleicht beginnt echte Veränderung genau dort, wo wir aufhören, einfache Antworten auf komplexe Lebensgeschichten zu geben.
Auch in unserem Beitrag »Geld im Kopf« geht es um etwas, das uns alle betrifft und über das trotzdem selten offen gesprochen wird: unser Verhältnis zu Geld. Denn zwischen Sparen, Ausgeben, Scham, Sicherheit und Selbstwert steckt oft mehr Biografie als Mathematik. Wer versteht, welche alten Sätze im Kopf mitreden, kann neue Wege finden – entspannter, bewusster und vielleicht auch ein bisschen freundlicher mit sich selbst.
Für die leichten Momente sorgen wir natürlich auch. »Hör mal, wer da zwitschert« lädt dazu ein, den Blick zu heben und die Ohren zu öffnen. Birding, also Vogelbeobachtung, klingt erst einmal nach Fernglas und Funktionsweste, ist aber vor allem eines: eine kleine Übung im Gegenwärtigsein. Ein offenes Fenster, ein Spaziergang, ein Ruf im Baum – manchmal reicht das schon, um den Tag kurz langsamer werden zu lassen.
Und dann ist da noch Bosse. In unserem Interview spricht er über digitale Gewalt, echte Kunst, Familie, Zweifel, Haltung und den Wunsch, »mal wieder Gras zu streicheln«. Ein schöner Satz für diese Ausgabe. Vielleicht sogar ein kleiner Sommerauftrag. Rausgehen. Hinsehen. Hinhören. Nicht alles kommentieren müssen. Nicht alles bewerten. Sich selbst und anderen ein bisschen mehr Raum lassen.
Diese Ausgabe will nicht beschweren, es will öffnen: für Gedanken, für Perspektiven, für Gespräche – und all die kleinen Sommermomente dazwischen: ein Eis in der Hand, ein Vogel auf dem Dach, ein Lied im Ohr, ein guter Satz, der hängen bleibt.
Kommt gut durch diesen Sommer, ihr Lieben! Mit Sonne auf der Haut, Milde im Blick und dem schönen Gefühl, dass Veränderung manchmal nicht laut beginnen muss. Manchmal reicht es, wenn wir einander ein bisschen genauer sehen.
Axel Bosse wird von seinen Fans Aki oder einfach nur Bosse genannt; für die Medien ist er der »deutsche Bruce Springsteen». Seine Markenzeichen: Stoppelbart, T-Shirt und blond-braunes Haar unter einem Käppi. Der Wahlhamburger, der sich selbst als Dur-Typ bezeichnet, aber viel Moll-Musik macht, ist ein Künstler mit Haltung. Auf seinem neuen Album »Stabile Poesie» singt er Songs, die sich gegen Hass im Netz und digitale Gewalt richten und trifft damit einen Nerv. Mit Axel Bosse, 46, sprach Olaf Neumann via Zoom über die Abgründe des Internets, echte Kunst und sein ganz persönliches Rockstar-Leben.
Foto Christoph Eisenberger
Geld ist mehr als ein Zahlungsmittel: Es steht für persönliche Erfahrungen, Ängste und Sehnsüchte. Die Psychotherapeutin und Finanzexpertin Vicky Reynal erklärt in ihrem neuen Buch »Deine Psyche, dein Umgang mit Geld und du«, warum finanzielle Entscheidungen oft nicht rational sind, sondern durch individuelle Prägungen beeinflusst werden. Wer sich dieser Muster bewusst wird, kann langfristig gesünder und entspannter mit dem heiklen Thema Geld umgehen.
Foto pixabay.com
Der Sommer kündigt sich selten leise an. Er hängt plötzlich in Schaufenstern, auf Werbeplakaten, in Fitness-Apps und Zeitschriftenüberschriften: Jetzt noch schnell zur Strandfigur. Als wäre der Körper ein Saisonartikel. Als müsste man ihn rechtzeitig optimieren, bevor er gesehen werden darf.
Foto KI generiert
Flüge zu buchen, fühlt sich oft wie ein Ratespiel an: An welchem Tag ist es am günstigsten und an welchem Airport sollte ich ankommen, um ein paar Euro zu sparen? Die neuesten Daten einer jährlichen Flugpreisanalyse zeigen, was Urlauber beachten
sollten, um ein echtes Schnäppchen zu machen.
Foto Weley Tingey // unsplash.com
Pünktlich zu Beginn der Sommerferien ist es wieder soweit – vom 2. Juli bis 2. August verwandelt der PARKSOMMER die Grünfläche vor dem Chemnitzer Stadthallenkomplex in eine Chill-out-Area mit Kulturgenuss. 72 Veranstaltungen finden dienstags bis sonntags auf und neben der 360-Grad-Bühne statt und können in lockerer Atmosphäre auf der Picknickdecke oder im Liegestuhl erlebt werden. Auch im zehnten Jahr seines Bestehens bietet das Sommerfestival ein abwechslungsreiches Programm aus Livemusik, Poetry Slam, Kinderveranstaltungen und Yoga plus eine besondere Geburtstagsparty. Nicht nur Schnurrbert kann es kaum erwarten …
Foto Kira Mutze
Wer elektrisch fährt, merkt schon nach den ersten hundert Kilometern, dass nicht das Auto selbst die größte Umstellung ist, sondern das Laden. Denn hier tut sich ein ganz eigenes System aus Tarifen, Anbietern, Karten, Preisen und Apps auf. KOMPASS erklärt, wie man sich als E-Auto-Neuling schnell zurechtfindet.
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