Der Sommer ist noch nicht ganz weg, aber morgens liegt plötzlich wieder dieser kleine Hauch Herbst in der Luft. Die Abende werden kürzer, die Jacke wandert zurück an die Garderobe und irgendwo zwischen Urlaubsfotos und erstem Terminstress stellt sich dieses vertraute Gefühl ein: So. Jetzt geht es wieder los. Vielleicht mögen wir den September gerade deshalb. Er verlangt keinen großen Neustart wie der Januar. Er schiebt uns nur ganz freundlich zurück ins echte Leben. Und genau dort haben wir uns für diese Ausgabe umgesehen. Zum Beispiel bei der Frage, was eigentlich in unserem Kopf passiert, wenn wir uns erinnern. Denn unser Gedächtnis ist offenbar weniger Videorekorder als Geschichtenerzähler. Es sortiert, ergänzt, interpretiert und macht aus Erlebtem jene Geschichten, die wir irgendwann für unsere Vergangenheit halten. Ein ziemlich faszinierender Gedanke. Mehr dazu in: Wie wir uns erinnern. Erinnern, Nähe, Abschied, Durchatmen: Eigentlich ziemlich große Themen für einen Monat, der so unspektakulär daherkommt. Vielleicht ist genau das der September: kein lauter Neubeginn, sondern eine kleine Kurskorrektur. Noch einmal Fenster auf. Durchlüften. Sortieren, was bleiben darf. Und dann schauen, was der Herbst so mitbringt.
Viel Freude mit der neuen Ausgabe unseres KOMPASS Stadtmagazins!
Die Redaktion
September ist ein bisschen wie Montag, nur um einiges schöner. Der Sommer ist noch nicht ganz weg, aber morgens liegt plötzlich wieder dieser kleine Hauch Herbst in der Luft. Die Abende werden kürzer, die Jacke wandert zurück an die Garderobe und irgendwo zwischen Urlaubsfotos und erstem Terminstress stellt sich dieses vertraute Gefühl ein: So. Jetzt geht es wieder los. Vielleicht mögen wir den September gerade deshalb. Er verlangt keinen großen Neustart wie der Januar. Er schiebt uns nur ganz freundlich zurück ins echte Leben. Und genau dort haben wir uns für diese Ausgabe umgesehen. Zum Beispiel bei der Frage, was eigentlich in unserem Kopf passiert, wenn wir uns erinnern. Denn unser Gedächtnis ist offenbar weniger Videorekorder als Geschichten-erzähler. Es sortiert, ergänzt, interpretiert und macht aus Erlebtem jene Geschichten, die wir irgendwann für unsere Vergangenheit halten. Ein ziemlich faszinierender Gedanke. Mehr dazu in: Wie wir uns erinnern.
Während unser Gehirn also fleißig rekonstruiert, bekommt auch unser Gegenüber Konkurrenz. KI-Companions hören zu, widersprechen selten, sind rund um die Uhr erreichbar und können erstaunlich viel Nähe erzeugen. Praktisch? Vielleicht.
Verlockend? Bestimmt. Aber was passiert mit Beziehungen, wenn das perfekte Gegenüber eines ist, welches wir uns selbst konfigurieren können?
Ganz analog und ausgesprochen menschlich wird es dagegen bei den Toten Hosen. Nach 45 Jahren Bandgeschichte kündigen sie ihren Abschied an und Campino spricht mit Redakteur Olaf Neumann über Freundschaft, Haltung, Musik und die Kunst, vielleicht lieber ein bisschen zu früh zu gehen als zu spät. Ein Ende also, das sich erstaunlich wenig nach Ende anhört.
Und weil der September bekanntlich nicht nur schöne Seiten hat, beschäftigen wir uns außerdem mit Allergien. Wer dachte, mit dem Sommer verschwänden automatisch Pollen, Schniefnase und tränende Augen, wird leider enttäuscht. Allergien sind längst ein Ganzjahresthema – inklusive einiger überraschender Tipps für die eigenen vier Wände.
Erinnern, Nähe, Abschied, Durchatmen: Eigentlich ziemlich große Themen für einen Monat, der so unspektakulär daherkommt.
Vielleicht ist genau das der September: kein lauter Neubeginn, sondern eine kleine Kurskorrektur. Noch einmal Fenster auf. Durchlüften. Sortieren, was bleiben darf. Und dann schauen, was der Herbst so mitbringt.
Viel Freude mit der neuen Ausgabe
unseres KOMPASS Stadtmagazins!
Die Redaktion
Was einst Science-Fiction war, ist heute bereits für so manchen Alltag: Apps, die Freundschaft, Liebe und emotionale Nähe simulieren, werden immer beliebter. Doch wie viel Beziehung kann wirklich in der Verbindung zu einer KI stecken – und wo beginnen die Risiken?
Fotos Replika
Geld ist mehr als ein Zahlungsmittel: Es steht für persönliche Erfahrungen, Ängste und Sehnsüchte. Die Psychotherapeutin und Finanzexpertin Vicky Reynal erklärt in ihrem neuen Buch »Deine Psyche, dein Umgang mit Geld und du«, warum finanzielle Entscheidungen oft nicht rational sind, sondern durch individuelle Prägungen beeinflusst werden. Wer sich dieser Muster bewusst wird, kann langfristig gesünder und entspannter mit dem heiklen Thema Geld umgehen.
Grafik pixabay.com
Wie in vielen Städten geht es auch in Chemnitz ab Mitte September etwas bunter zu. Und das hat nicht nur etwas mit den Vorboten des Herbstes und den sich allmählich färbenden Blättern zu tun, sondern mit den Interkulturellen Wochen, die die Vielfalt der hier friedlich lebenden Menschen und ihren Kulturen eine Bühne geben. Am 12. September eröffnet das FEST DER KULTUREN eine dreiwöchige Veranstaltungsreihe mit Angeboten aus Musik, Sport, Tanz, Theater, Film, Literatur, Diskussionen, Workshops und Kulinarik, die Einblicke gewähren, Begegnung ermöglichen und das Miteinander im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen.
Foto Silvia Giardino
Mit einem prall gefüllten Doppelalbum voller krachiger Punkrock-Songs, feuriger Hymnen und Attacken auf den zunehmenden Rechtsruck im Alltag. Zahlreiche prominente Gäste sorgen dabei für die eine oder andere musikalische
Überraschung. Die Band aus Düsseldorf blickt auf eine 45-jährige Karriere zurück – von heimlichen Auftritten in Ost-Berlin über Tourneen in Argentinien bis hin zu legendären Wohnzimmer-Shows. Gleichzeitig gelangen den Hosen große Kassenschlager mit über 30 Top-5-Chartplatzier-ungen. Ihr finales Werk »Trink aus, wir müssen gehen!« ist weit mehr als nur ein letzter Ausdruck ihrer Freundschaft.
Fotos Donata Wenders
Allergien sind längst kein reines Frühjahrsphänomen mehr – und sie enden auch nicht im Sommer. Die größten Allergen-Hotspots lauern nämlich das ganze Jahr über in den eigenen vier Wänden. Was der Experte Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann im Interview empfiehlt.
Foto Karola // pexels.com
»Pörpl pass«, »Pirbl bass«, »Purbl paff« – währenddessen sich viele mit der Aussprache des Kunstpfads schwertun, sind die Werke zwischen Wechselburg und Schwarzenberg längst beliebte Ausflugsziele. Wir haben sechs prominente Persönlichkeiten aus der Region gefragt, welches Kunstwerk ihnen am besten gefällt.
James Turrell, Beyond Horizons 2025 Courtesy: Häusler Contemporary Zürich AG,
Foto Florian Holzherr
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