Samstag, 28.05.2022

Liebe Lesende,

Halbzeit. Ja, schaut nicht so komisch, auch wir sind geschockt, wie sich das Jahr entwickelte. Aber vielleicht waren wir wirklich etwas zu blauäugig anzunehmen, dass das Jahr 2022 Positiveres für uns bereithält als sein Vorgänger. Nach zwei Jahren Pandemie hätten wir uns doch eine Verschnaufpause verdient, oder? Nun ja, es hat nicht sollen sein. Spätestens seit dem 24. Februar ist die latente Angst zurück und paart sich mit zunehmenden wirtschaftlichen Einschnitten, stetig steigenden Preisen, Inflationssprüngen und wenig zukunftstauglichen Umweltszenarien. Nicht gerade einladend. Wie ihr dennoch »gesunden Geistes« die Krisen des Alltages meistert, lest ihr in: »Psyche in Aufruhr«.

Heftige Gefühle können uns verwirren und aus der Bahn werfen. Man reagiert in solchen Situationen oft im Affekt, impulsiv, fast ein bisschen wie fremdgesteuert und rückblickend fragt man sich, was da eigentlich los war mit einem. Warum ist man so mit seiner Wut mitgegangen, hat sich gekränkt, abgelehnt, traurig gefühlt? In solchen Fällen lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn es könnte das innere Kind dahinterstecken. Redakteurin Jessica Laqua führt uns »Mit Verständnis und Akzeptanz zu mehr Selbstliebe«.

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Veganer, die zum Klimaschutz oder zur Vermeidung von Tierleid auf Fleisch verzichten, beim Grillabend mit einer Backkartoffel zufriedengeben. Heute gibt es zahlreiche tier- und umweltfreundliche Alternativen. Ein Start-up aus Israel verfolgt einen besonders innovativen Ansatz. Bei ihnen kommt pflanzliches Fleisch aus dem 3-D-Drucker. Steht uns mit diesem »Fleisch« tatsächlich eine echte Food-Revolution bevor? Kristina Baum geht der Frage in unserer Rubrik Mundart auf den Grund.

Die Welt ist kompliziert, der Sommer ist kurz! Also tanzt ohne nachzudenken, lacht möglichst laut, habt irre Spaß und genießt die Sonne, das Leben und die aktuelle Doppelausgabe eures KOMPASS Stadtmagazins in vollen Zügen!

Die Redaktion